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Aktivieren

In den Produktinformationen selbst der einfachsten Baumarktlacke ist zu lesen, dass die Oberflächen vor dem Lackieren „sauber, trocken und frei von Fett und anderen trennenden Substanzen“ sein müssen. Nur dann sei eine gute Haftung garantiert. Die Liste der möglichen anderen „trennenden Substanzen“ ist lang – Schmutz, Öle, Trennmittel, Korrosion, etc.

Was für einen simplen Fensterlack gilt, stimmt für gewerbliche und industrielle Anwendungen nicht minder. Und es geht dabei natürlich nicht nur um das Lackieren, sondern auch um das Kleben, Schweißen und Löten

„Sauber“, „fettfrei“, „frei von trennenden Substanzen“ etc. sind für ein optimales Ergebnis oft nicht die einzigen Voraussetzungen. Eine gewisse definierte Rauheit der Oberfläche kann häufig zu wesentlich besseren Resultaten beitragen.

Es geht beim Aktivieren von Oberflächen also darum:

  • Durch perfekte Vorbehandlung (genau das meint „Aktivieren“) optimale Adhäsionsmöglichkeiten auf dem Substrat zu erreichen.
  • Der Ablauf der Aktivierung muss sich gerade bei industriellen Anwendungen nahtlos in den Produktionsprozess einfügen.
  • Eine Optimierung ist auch hinsichtlich der Investitions-, Betriebs- und Folgekosten unumgänglich.
  • Unter ökologischen Aspekten ist der Einsatz von Chemie oder anderen gefährlichen, ggf. schwer entsorgbaren Hilfsstoffen zu vermeiden.

Das Saugstrahlen wird in der Praxis heute schon in vielen Bereichen als optimales Verfahren zur Aktivierung genutzt:

cfk-aktivieren-1-220
Lackiervorbereitung von Karroserieteilen aus CFK
freilegen-cfk-fasern-900
Aktivieren von CFK-Fasern durch selektiven Abtrag
SACO-auf-AL-6
Klebevorbereitung von Metallen durch Saco-Strahlen
windfluegel-220
Lackiervorbereitung der Flügel von Windkraftanlagen

Das Vakuum-Saugstrahlen, also das Sandstrahlen im Unterdruck bietet sich für das Aktivieren von Oberflächen als technisch, wirtschaftlich und ökonomisch perfekte Alternative an:

  • Perfekte Reinigungsergebnisse werden ergänzt um die Möglichkeiten Rauheitswerte mit einer Genauigkeit von bis zu ± 1µ zu erzielen.
  • Die Technik kann mit halbautomatischen Handanlagen genauso realisiert werden wie mit robotergesteuerten Inline-Anlagen.
  • Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit wird das Saugstrahlen von keiner anderen Technologie übertroffen.
  • Dank des geschlossenen Systems können die ohnehin umweltneutralen Strahlmittel nicht entweichen und werden im Recycling-Verfahren vielfach genutzt.